Strategieerklärung

Hupac ist der bevorzugte Anbieter intermodaler Bahntransporte für Verlader in ganz Europa und bedient sowohl den kontinentalen als auch den maritimen Verkehr. Unser Fokus liegt auf Transportkorridoren, in denen wir führende Positionen erreichen oder ausbauen können.

 

Durch kontinuierliche Investitionen in Terminals, digitale Lösungen und Wagen sichern wir uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Unser kompromissloses Engagement für Qualität und Produktivität ermöglicht es uns, erfolgreich mit anderen Verkehrsträgern zu konkurrieren. Mit der Expansion unseres Geschäfts und der Förderung des Modal Shifts von der Strasse auf die Schiene leisten wir einen aktiven Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen – zum Vorteil unserer Kunden und der Gesellschaft.

 

Sicherheit hat in unseren Abläufen oberste Priorität. Wir verbessern unsere Sicherheitsleistung konsequent durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

 

Wir investieren in die Digitalisierung und vollständige Automatisierung unserer Wertschöpfungskette. So bieten wir unseren Kunden exzellente Servicequalität und volle Transparenz für ihre Sendungen und steigern zugleich die Effizienz unserer Abläufe.

 

Die Bahntraktion ist ein zentraler Bestandteil unserer Wertschöpfungskette. Durch unsere strategische Partnerschaft mit SBB Cargo International stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität unseres intermodalen Angebots auf der transalpinen Achse. Darüber hinaus baut Hupac ein starkes Portfolio aus Bahn- und Terminalpartnern in ganz Europa auf. Wir engagieren uns bei öffentlichen Entscheidungsträgern für ein integriertes und leistungsstarkes europäisches Schienen- und Intermodalsystem.

 

Als internationaler Arbeitgeber im Logistiksektor setzen wir auf die Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften. Wir schätzen Vielfalt in Kultur, Sprache, Geschlecht und Bildungswegen und fördern ein inklusives und dynamisches Arbeitsumfeld.

Kontakt

Stabiles Verkehrsvolumen

Chiasso, 5.8.2013 Im ersten Semester 2013 verzeichnete der Schweizer Kombi-Operateur Hupac ein stabiles Verkehrsvolumen trotz schwacher Konjunktur und starkem Wettbewerbsdruck der Strasse.


Verkehrsentwicklung

Mit einem Verkehrsvolumen von 327.366 Strassensendungen im unbegleiteten Kombinierten Verkehr konnte Hupac das Volumen der Vorjahresperiode in etwa halten (-1,4%). Die rezessive Konjunktur, die seit Ende 2011 den Warenaustausch in ganz Europa drosselt und die Marktnachfrage nach Transportleistungen verringert, hielt auch im ersten Semester 2013 an. Schwierig war insbesondere die Situation in Italien, dem wichtigsten Empfängermarkt der Hupac-Verkehre. Per Jahresende rechnet Hupac mit einer weiterhin stabilen Verkehrssituation. Im gegenwärtigen rezessiven Umfeld sind die steigenden Bahnkosten bei tendenziell sinkenden Kosten des Strassentransports problematisch. "Das Bahnsystem muss alles daran setzen, damit die Produktivität weiter erhöht wird", fordert Hupac Direktor Bernhard Kunz "Die Prozesse zwischen Traktion, Terminals und Marktnachfrage müssen optimal verzahnt werden. Da gibt es noch Spielraum, den wir gemeinsam mit unseren Bahnpartnern ausschöpfen wollen."

 

4-Meter-Korridor via Schweiz: Investitionen in eine moderne Bahninfrastruktur

Zentraler Baustein für den Schienengüterverkehr auf dem Korridor Rotterdam-Genua ist die Eröffnung des Gotthardbasistunnel in 2016. Doch die Flachbahn allein ist nicht ausreichend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene zu stärken. Das Projekt des 4-Meter-Korridors, über welches das Schweizer Parlament in den kommenden Monaten entscheidet, sieht die Erhöhung des Streckenprofils und die Verlängerung der Überholgleise vor. Flache Strecke, lange Überholgleise, ausreichendes Streckenprofil: Wenn diese drei infrastrukturellen Voraussetzungen gegeben sind, produzieren die Operateure des Schienengüterverkehrs günstiger. Dies schafft die Voraussetzung für den Abbau der Betriebsbeiträge. Zudem wird das Marktsegment der 4 Meter hohen Sattelauflieger erreicht, was weitere Verlagerungseffekte schafft. Wichtig ist die Verlängerung des 4-Meter-Korridors bis zu den grossen Terminals im Süden via Luino und Chiasso. Die Vorfinanzierung der Bauarbeiten in Italien ist notwendig, um das Mehrwertpotenzial möglichst bald zu nutzen. Kunz: "Ohne die Anpassung der Strecken bis zu den Terminals in Italien ist der Nutzen auf dem gesamten Verkehrskorridor hinfällig."

 

 

Verkehrsentwicklung im 1. Halbjahr 2013

Anzahl Strassensendungen

Januar-Juni

2013

Januar-Juni

2012

in %

Transalpin via CH

189.716

192.909

- 1,7

Transalpin via A

26.978

27.983

- 3,7

Transalpin via F

1.385

0

+ 100

Gesamt transalpin

218.079

220.892

- 1,3

Import/Export CH 

33.368

34.337

- 2,9

National CH

1.667

1.700

- 2,0

Andere Verkehre

74.252

75.078

-  1,1

Gesamt nicht-transalpin

109.287

111.115

- 1,7

Gesamt

327.366

332.007

- 1,4

 

 

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