Strategieerklärung

Hupac ist der bevorzugte Anbieter intermodaler Bahntransporte für Verlader in ganz Europa und bedient sowohl den kontinentalen als auch den maritimen Verkehr. Unser Fokus liegt auf Transportkorridoren, in denen wir führende Positionen erreichen oder ausbauen können.

 

Durch kontinuierliche Investitionen in Terminals, digitale Lösungen und Wagen sichern wir uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Unser kompromissloses Engagement für Qualität und Produktivität ermöglicht es uns, erfolgreich mit anderen Verkehrsträgern zu konkurrieren. Mit der Expansion unseres Geschäfts und der Förderung des Modal Shifts von der Strasse auf die Schiene leisten wir einen aktiven Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen – zum Vorteil unserer Kunden und der Gesellschaft.

 

Sicherheit hat in unseren Abläufen oberste Priorität. Wir verbessern unsere Sicherheitsleistung konsequent durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

 

Wir investieren in die Digitalisierung und vollständige Automatisierung unserer Wertschöpfungskette. So bieten wir unseren Kunden exzellente Servicequalität und volle Transparenz für ihre Sendungen und steigern zugleich die Effizienz unserer Abläufe.

 

Die Bahntraktion ist ein zentraler Bestandteil unserer Wertschöpfungskette. Durch unsere strategische Partnerschaft mit SBB Cargo International stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität unseres intermodalen Angebots auf der transalpinen Achse. Darüber hinaus baut Hupac ein starkes Portfolio aus Bahn- und Terminalpartnern in ganz Europa auf. Wir engagieren uns bei öffentlichen Entscheidungsträgern für ein integriertes und leistungsstarkes europäisches Schienen- und Intermodalsystem.

 

Als internationaler Arbeitgeber im Logistiksektor setzen wir auf die Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften. Wir schätzen Vielfalt in Kultur, Sprache, Geschlecht und Bildungswegen und fördern ein inklusives und dynamisches Arbeitsumfeld.

Kontakt

Erste Testzüge am Terminal Barcelona Combiconnect

Das Terminal Barcelona Combiconnect in La Llagosta hat die letzte Bauphase erreicht und tritt nun mit den ersten Probezugfahrten in eine erste Testphase ein.

Testphase zur Validierung des Betriebs

Anfang Januar wird ein voll beladener Testzug aus Antwerpen eintreffen. Container und Sattelauflieger werden entladen und neue Einheiten geladen, bevor der Zug nach Antwerpen zurückkehrt.

 

Diese erste Fahrt dient dazu, betriebliche und administrative Prozesse zu testen und zu optimieren, die Schnittstellen mit Eisenbahnverkehrsunternehmen und Kunden zu validieren sowie das Terminal auf eine schrittweise Ausweitung der Aktivitäten in den kommenden Monaten vorzubereiten.

 

Gemeinsame Investition in den Ausbau der intermodalen Infrastruktur

Das Terminal wird von Combiconnect Barcelona betrieben, einem temporären Joint Venture von Hupac Ibérica SL und TPNOVA Rail & Logistics Services SL. Beide Partner haben gemeinsam rund 20 Millionen Euro in den Ausbau der Anlage investiert.

 

Das Terminal wird schrittweise ausgebaut und wird nach vollständiger Ausstattung über Portalkräne, OCR-Gates und moderne IT-Systeme verfügen. Barcelona Combiconnect ist darauf ausgelegt, intermodalen Marktteilnehmern Umschlagdienstleistungen zwischen Schiene und Strasse sowie ergänzende Services anzubieten.

 

Strategische Bedeutung für den spanischen Schienengüterverkehrsmarkt

Spanien ist ein aufstrebender und dynamisch wachsender Markt für den intermodalen Verkehr mit einem steigenden Bedarf an moderner und leistungsfähiger Umschlaginfrastruktur. Die Anlage in La Llagosta nahe Barcelona wurde als Schnittstelle zwischen dem iberischen und dem UIC-Spurnetz konzipiert und verfügt über Ladegleise mit gemischter Spurweite sowie optimierte Umschlagprozesse.

 

Die Anschlussstrecken ermöglichen das P400-Profil und schaffen damit die technischen Voraussetzungen für leistungsfähige intermodale Verbindungen zwischen Spanien und dem übrigen Europa. Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll das Terminal als regionaler Knotenpunkt im Grossraum Barcelona fungieren.

 

Infrastruktur und Servicekonzept

Das Terminal Barcelona Combiconnect umfasst eine Fläche von 105.400 m² und wird für einen effizienten Umschlag zwischen Schiene und Strasse entwickelt. In der Anfangsphase erfolgt der Umschlag mit Reachstackern, während in der finalen Ausbaustufe Portalkräne vorgesehen sind.

 

Die Infrastruktur umfasst vier doppelte Umschlaggleise mit einer Länge von jeweils rund 700 Metern, die den Umschlag von Zügen mit UIC- und iberischer Spurweite ermöglichen.

 

Das Terminalkonzept sieht eine breite Palette ergänzender Dienstleistungen vor. Dazu zählen Parkmöglichkeiten für Sattelauflieger, Einheitsgewichtsmessung (VGM), Stromanschlüsse für Kühlcontainer, Dampfheizung, die Lagerung leerer Container, zollbezogene Dienstleistungen sowie Reparaturmöglichkeiten für Container und Kühlcontainer. Cross-Docking- und Last-Mile-Dienstleistungen sind ebenfalls Teil des geplanten Serviceportfolios.

 

Weitere Details zum Terminal und seinen Dienstleistungen finden Sie auf der Website.

 

Ausblick

Durch die Verlagerung von Güterverkehren von der Strasse auf die Schiene soll das Terminal langfristig zu einer Verringerung des Strassenverkehrs, einer Senkung der Emissionen sowie zu verbesserten Bedingungen für die umliegenden Gemeinden beitragen. Barcelona Combiconnect steht für das langfristige Engagement der Partner, den intermodalen Verkehr zu stärken und nachhaltigere Logistiklösungen in Europa zu fördern.

 

Raul Maestro Linares, CEO von TPNOVA Rail & Logistics Services, kommentiert:
"Die Testphase bei Barcelona Combiconnect ist ein wichtiger Schritt, um dieses Projekt näher an die operative Reife heranzuführen. Der Fokus liegt nun auf der Validierung der Prozesse und dem Aufbau einer zuverlässigen Basis für künftige intermodale Verbindungen zwischen Spanien und dem europäischen Netz."

 

Michail Stahlhut, CEO der Hupac Group, ergänzt:
"Mit den ersten Testzügen geht Barcelona Combiconnect von der Bauphase in die operative Vorbereitung über. Das Terminal ist so konzipiert, dass es nach vollständiger Inbetriebnahme internationale intermodale Verkehrsströme unterstützen kann. Dieser schrittweise Ansatz ist entscheidend, um von Beginn an Stabilität, Qualität und Zuverlässigkeit sicherzustellen."

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