Umwelt & Klima

Verantwortung für Klima und Umwelt

 

Als Pionier des intermodalen Verkehrs trägt Hupac aktiv zur Reduzierung der Umweltbelastung bei, indem Güter von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Diese Verkehrsverlagerung zählt zu den wirksamsten Massnahmen zur Senkung von Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch im Logistiksektor.

 

Darüber hinaus engagieren wir uns für die Verringerung von Lärmemissionen, die effiziente Nutzung von Ressourcen wie Wasser und Chemikalien sowie die Förderung der Biodiversität. Auch die Minimierung von Abfällen und die Gewährleistung eines sicheren Gütertransports sind zentrale Bestandteile unserer Umweltverantwortung.

 

Auf einen Blick

1,1 Millionen

Tonnen CO2e-

vermiedene Emissionen

 

11,2 Milliarden 
Megajoule

eingesparte Energie

 

durch Bahntransport im europäischen Netzwerks von Hupac Intermodal

-89%

durchschnittliche CO2e-Emissionsreduktionsrate

 

-74%

durchschnittliche Energieeinsparungsrate

 

im Vergleich zum reinen Strassentransport

Ein neues Monitoringprojekt

gestartet, um eine fortschrittliche und kontinuierliche Überwachung des Energieverbrauchs,
der Emissionen und des Abfalls in eallen Unternehmensbereichen zu implementieren

100%

lärmarme Wagenflotte

Kontakt

Baustellen im August 2024: Hupac sichert Kapazität dank Diesel-Shuttle via Frankreich

Was tun, wenn die europäische Hauptachse für den Schienengüterverkehr wochenlang gesperrt ist und auf den Umleitungsstrecken nur ein Bruchteil der Kapazität zur Verfügung steht? Die Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt vom 9. bis 30. August 2024 war lange angekündigt. Ebenso bekannt waren die gravierenden Einschränkungen für den Umleitungsverkehr auf der Gäubahnlinie zwischen Stuttgart und Singen: zu wenig Trassen pro Tag, reduziertes Profil von maximal P386.

 

Zusammen mit DB InfraGO und SNCF Réseau, mit SBB Cargo International und Captrain France hat Hupac ein innovatives Umleitungskonzept via Frankreich entwickelt und damit die Kapazität für Güterzüge verdoppelt. Mehr noch: "Wir können unseren Kunden weiterhin Transporte mit dem Standardprofil P400 anbieten", betont Alessandro Valenti, Direktor Shuttle Net der Hupac Intermodal.

 

Wie funktioniert der "Diesel-Shuttle"? Zwischen Offenburg und Wörth werden Diesellokomotiven vor die Züge gespannt, um die nicht durchgehend elektrifizierte Strecke über Frankreich befahren zu können. Zum Einsatz kommen 11 Dieselloks und 80 speziell geschulte Lokführer in Doppelbesetzung: Jeweils ein deutsch- und ein französischsprachiger Kollege teilen sich den Führerstand und stellen so die Kommunikation mit den nationalen Leitstellen sicher.

 

Der Pendelverkehr wird für alle Güterzüge auf dem Korridor angeboten. Die Züge verkehren nach einem regulären Fahrplan, jedoch nach dem FIFO-Prinzip (first in first out), um keine wertvollen Kapazitäten zu vergeuden. "Ein zukunftsweisendes Projekt, das durch eine internationale, branchenweite Zusammenarbeit realisiert werden konnte. Ein Projekt, auf das die ganze Branche stolz sein kann", sagt Hupac CEO Michail Stahlhut. "Dank dieser Initiative können wir 80% der Transportnachfrage im Monat August abdecken und damit die industrielle Versorgung massgeblich unterstützen – und dies trotz einer mehrwöchigen Vollsperrung der europäischen Hauptverkehrsachse".

 

Operativ stellt die komplexe Baustellensituation eine grosse Herausforderung dar. Valenti: "Unsere Leitstelle steht rund um die Uhr in Kontakt mit den Bahnen und den Terminals, um Störungen und Unregelmässigkeiten bestmöglich zu managen".

 

Für Informationen zum aktualisierten Fahrplan und für Buchungen stehen die Kundenteams der Hupac Intermodal zur Verfügung.

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